30. Oktober 2008
Ein Kumpel findet in der Nachtschicht,
oftmals dunklerweis’ den Schacht nicht.
Muss er in solchen Fällen hackeln,
braucht er das Licht von hellen Fackeln.
Tief drin im Berg ist’s immer Nacht,
auf Uhrzeit gibt er nimmer Acht,
Ob erlebt er jemals seinen Morgen,
gehört ab jetzt zu meinen Sorgen.
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Verfasst von analysepatient
28. Oktober 2008
Anklage:
Ach wie schade, ach wie schade!
Mein Dichter kämpft mit Schreibblockade!
Ich als Leser finde dies bedenklich,
wenn ich ehrlich bin, ich fühl mich kränklich.
Warum ließ er die solange warten,
die auf seine Verse harrten?
Steht denn die hohe Dichterkunst,
jetzt nicht mehr in seiner Gunst?
Wehe, Wehe, meinem Dichter,
denn ich erheb’ mich jetzt als Richter!
Denn dieses Nichtstun ist ohne Frage,
Grund genug für eine Klage!
Verteidigung:
Bitte hegt doch keinen Groll,
Mein Kopf ist derzeit übervoll!
Soll ich mich auf alles konzentrieren,
kann dabei dichten schon einmal verlieren.
Es ist die Fülle der Gedanken,
die weist den besten Denker in die Schranken.
Ich selbst verspüre doch die meisten Schmerzen,
ist kein Gedicht in meinem Herzen.
Das heißt, es würde wenig bringen,
würdet ihr mich zum Dichten zwingen.
Darum seid ihr gut beraten,
ab und an auch zuzuwarten.
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Gedichte, Motivation, Selbsterkenntnis | Mit Tag(s) versehen: Anklage, Ausrede, Rechtfertigung, Verteidigung |
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Verfasst von analysepatient