Response Blues

14. September 2009

Don’t got a Yes,
Don’t got a No,
I got Nothing,
you hurt me so.

I don’t got response!

I lost my way,
have hell to pay,
to give no answer,
is not fair play!

I don’t got response!

For what reason
i had to freeze on?
What was your matter,
to let me shatter?

I don’t got response!

It’s not too late,
to make a state.
Come on reply,
give it a try!

I hope for soon response!


Warmer Nachklang

22. August 2009

Wenn ich meine Augen schließe,
im Geist durch die Gedanken fließe,
bin ich sogleich nah bei Dir,
denn wo Du bist, gefällt es mir.


Erwartungsopfer

9. August 2009

Es macht Klick,
nach einem Blick?
Sonst kommt Trick,
mit Galgenstrick?

Sei kein Tor,
nimms mit Humor!
Dein Motor,
der Spassfaktor!

Musst Verstehen,
nicht zu gehen,
Frau will zähen
Kämpfer sehen!


Zickverzicht

13. Juli 2009

Deine Beobachtung hat dich gelehrt,
dass schlimme Mädchen sind begehrt.
Doch Du kannst nicht böse sein,
deshalb fühlst Du dich allein.

Obwohl Du weißt, wie Männer ticken,
verzichtest Du bewusst aufs Zicken,
denn um den Richtigen zu kriegen,
darf man sich keinesfalls verbiegen!

Du musst solche weiterschicken,
die ergeben ihren Oberzicken,
wartend aufs Bestrafung kriegen,
ohne Kraft zu Füßen liegen.

Am meisten lieben sie Orkan,
für Dinge, die sie nie getan,
denn so bleiben sie zu Recht,
dabei das stärkere Geschlecht.

Sogar bei Terror aus gutem Grund,
fühlt sich ein Mann nicht ungesund.
Er hofft sehnlich durch Vergeben,
lässt die Beziehung sich beleben.

Einen Fakt vergißt ein solch Gespann:
Es fängt jedesmal am Nullpunkt an!
Besser wäre, seltener zu streiten,
dann könnte Liebe vorwärts schreiten!

Die breite Masse, das sind Penner,
doch es gibt auch echte Männer,
welche tun ihr Teil fürs Ideal,
zu leben ohne Zickenqual!


Die Ein-Paar-Minuten-Leidenschaft

3. Juli 2009

Glaubst Du wirklich, dass die Guten,
bezaubern binnen weniger Minuten?
Ein kleines, kurzes Fingerschnippen,
die Schöne hängt an Deinen Lippen?

Es gibt Mädchen, die das machen,
nur zum Zweck Dich auszulachen.
Denn darauf geb ich Dir mein Wort:
So schnell sie kommen, sind sie fort!

Damit die Ein-Paar-Minuten-Leidenschaft,
Dir keine schlimmen Leiden schafft,
such lieber eine, die dafür stirbt,
wenn man sie geschickt umwirbt!

Spürt sie sich Deiner Mühe wert,
sie letztlich dann auch Dich begehrt!
So dürft ihr beide dann erleben,
was es heißt, sich hinzugeben!

Der Lohn der kurzen Wartezeit,
ist Leidenschaft auf Ewigkeit!
Darum merke Dir: Die wirklich Guten,
verzichten auf die ersten paar Minuten!


Weggepustet

1. Juli 2009

Auf einer Bank saß, zwecks Reklame,
ein netter Herr bei feiner Dame.
Er war dabei geschickt galant,
und hielt sogar schon ihre Hand.

Genau da kam ich angekrochen,
hab ehrlich nur dezent gerochen.
Ich war wohl einen Phon zu laut,
schwupps, da war sie weg die Braut.


Schütteltraum

18. Juni 2009

Da sie sanft beim Schmusen biss,
ich mich an ihren Busen schmiss!

Wenn ich einmal müssen kann,
ja, da kann ich küssen, Mann!

Als sie mich nannte “heißer Bär”
zeigte auch ich die Beißer her.

Sie machte sich das Käppchen lose,
Damit ich der Ohren Läppchen kose.

Erlebte, wie die Hülle fällt,
die die Lust in Fülle hält.

Was ich ihr habe stehlen können,
ließ uns aus den Kehlen stöhnen.

Ich bitte, dass ihr lacht, ihr Neider,
ein Traum war diese Nacht nur, leider!


Somm·er·regen

12. Juni 2009

Der Teufel hat den Schirm erfunden
Luzifer die Regenjacke,
die ganze Menschheit nützt das Zeug,
als Opfer der Attacke!

Auch das gehört zum bösen Plan,
zu sagen: Regen, das ist Schauer.
Die armen Leute glauben das,
sie wissens nicht genauer!

Warten angstvoll in den Häusern,
schüchtern ab, bis er vorbei,
um danach wie vorher schon
zur erleben Einheitsbrei!

Du allein trägst voller Mut
die Sandalen in den Händen,
ein durchnässtes, weißes Kleid,
betont lieblich deine Lenden!

Als ich dich fröhlich springen sah,
durch Wiesen und durch Pfützen,
von dem Moment an wusste ich,
den Regen muss man nützen!

Unser Blick hat sich getroffen,
um wortlos zu beschließen,
dieses Fühlen hier und jetzt
gemeinsam zu genießen!

So begrub ich Satans Stiefel,
hab allen Unsinn weggegeben.
Der Lohn dieser Befreiungstat,
war nie zuvor gefühltes Leben!

Ich spürte unter blanken Füßen,
dort wo vorhin grad noch Sand,
mit grünem Leben sich erfüllen,
das sonst staubig trockne Land!

Mit einem Lächeln auf den Lippen,
nahmst Du mich bei der Hand.
Unbekümmert tanzend, singend,
zeigtest Du mir Regenland!

Jeder Tropfen der uns traf,
besaß die liebenswerte Güte,
zu hinterlassen eine Blume
mit wunderschöner Blüte!

Weicher, warmer Sommerregen,
mischte sich mit unsrer Haut,
hat alles Denken weggewaschen,
wir haben nur Gefühl vertraut.

Als wir dann vom Traum erwachten,
ganz zufrieden Arm in Arm,
genossen wir die nächste Freude,
weil nach Regen Sonne kam.


Dichterpflicht

8. Juni 2009

Auch wenn Du so weit weg von mir,
dein Lächeln hab ich trotzdem hier!
Dadurch vergehen alle Sorgen,
die von heute und von morgen.

Darum nehm ich mich in Pflicht,
davon zu schreiben ein Gedicht!
Denn nach getanem Schaffen,
werde ich erholsam schlafen!


Gefangen in der Grube

2. Mai 2009

Bübchen mag Grübchen,
die prangen in Wangen.
Machen dem Lachen
Verlangen zu fangen.